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Saison 2007
 
30.09.2007 - 12. Ulmer DMV Pocket-Bike-Rennen
 
Am 29. September war es soweit - wir starteten zur letzten Meisterschaftsveranstaltung der Saison 2007 ins schwäbische Ulm. Max hatte noch aus dem letzten Jahr sehr gute Erinnerungen an diese Veranstaltung, da er sich dort den Sieg im DMSB-Pocketbike-Nachwuchs-Cup sichern konnte.
 
Wir kamen bereits Mittags an und halfen mit, die Strecke aufzubauen. Ab 16.30 Uhr ermöglichte der veranstaltende Ulmer Motorsport Club allen Fahrern, die Strecke ausführlich zu testen.
 
Max gefiel die Strecke auf Anhieb und fuhr bereits im ersten freien Training am Samstag konstant schnelle Zeiten. Da er mit sich sofort zufrieden war, verzichteten wir auf die Teilnahme am 2. freien Training und konzentrierten uns auf die Vorbereitung des Motorrades für den Rennsonntag und genossen den Samstagabend.
 
Der Sonntagmorgen begann stark bewölkt. Angst vor Regen hatten wir aber nicht, da wir nach dem Westerwaldrennen die Ursachen für Max´s abschneiden gefunden hatten. Max traf keine Schuld, auch der Mechaniker lernt noch immer dazu.
 
Das freie Training begann für Max 9.30 Uhr. Bereits die ersten Runden bestätigten die gute Verfassung von Maximilian. Die Rundenzeiten zeigten zudem, dass wir die richtige Übersetzung ausgetüfftelt hatten.
Dies konnte Maximilian auch im ersten Zeittraining bestätigen. Er fuhr konstant schnelle Rundenzeiten und als einziger Fahrer der Schülermeisterschaftsklasse eine 44-er Rundenzeit. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Christian Schneider betrug reichlich 4/10 sec.
 
Für das zweite Zeittraining änderten wir die Übersetzung nur geringfügig. Während sich Max´s härtester Konkurrent auf Grund eines technischen Problems nicht weiter verbessern konnte, fuhr Maximilian mit 44,633 sec. eine Rundenzeit, die ihn in der mit 15 - 18 PS leistungsstärksten Pocketbike-Klasse, der Senior-Midi-Klasse der Ü16-jährigen, auf die 5. Startposition gebracht hätte.
 
Da jedoch Zeittraining und Rennen unterschiedlichen Gesetzen unterliegen, war allen Beteiligten die enorme Anspannung ins Gesicht geschrieben. Als Max dann aber endlich in die Startaufstellung fahren konnte, sah man ihm nur noch die Konzentration an. Es ist einfach bewundernswert, wie dieser 9-jährige alles um sich herum vergessen und sich nur noch auf das Wesentliche konzentrieren kann.
 
So konnte er den ersten Start klar für sich entscheiden während Christian Schneider ich auf Platz 4 zunächst anstellen musste. Max fand sofort seinen schnellen Rhytmus und wurde mit einem Vorsprung von letztlich 17 Sekunden als Laufsieger abgewunken.
 
Den Start zum 2. Rennen sah Max erneut als Führenden in die erste Kurve einbiegen, während sich Christian Schneider erneut an 2 Fahrern vorbeiarbeiten musste. Da Maximilian erneut Wahnsinnsrunden in den Ulmer Asphalt brannte, führte er nach ein paar Runden mit einem deutlichen Vorsprung. Jetzt wurden Stoßgebete gen Himmel geschickt, damit Max auch ja nichts mehr passiert. Max machte wie an diesem gesamten Wochenende wieder alles richtig und fuhr erneut als souveräner Sieger über die Ziellinie.
 
Damit war für uns die Sensation perfekt - Max gewann in seiner ersten Schülermeisterschaftssaison sofort den deutschen Meistertitel in dieser Klasse. Umso bemerkenswerter sind noch ein paar weiten Daten - Bestzeiten in allen Zeittrainingssitzungen, 9 von 12 Wertungsläufe gewonnen.
 
Diese Veranstaltung hat wieder richtig Spaß gemacht, toll organisiert, der Zeitplan war auch ein solcher. Da sollten sich andere Veranstaltung mal daran orientieren. Die Rennleitung machte ebenso einen tollen Job - gelernt ist eben gelernt.
 
Die Entscheidung, Max in der Schülerklasse an den Start gehen zu lassen obwohl er altersbedingt noch einmal seinen letztjährigen Sieg im Nachwuchs-Cup hätte verteidigen können, hat sich als absolut richtig erwiesen. Max hat wieder sehr viel dazugelernt.
 
Im nächsten Jahr wird Max wieder in der Schülerklasse an den Start gehen. Zudem fährt er wieder in der Pocketbike-Europameisterschaft, dann aber in der Klasse Junior B. - Also bis demnächst.
 
Max und sein Team von Kappler-Motorsport.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KAPPLER-Motorsport - wir fördern den Nachwuchs.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
19.08.2007 - 6. IMC-Mittelrhein Pocketbikerennen Westerwaldring
 
Wir fuhren bereits am Freitag in den Westerwald, um wieder Max die entsprechende Eingewöhnung zu ermöglichen.
Die Gefühle waren gemischt - zwar gefällt Max die Strecke und er hatte 2006 beide Läufe gewonnen, aber der der Zeitplane war ziemlich sportlich geplant. Gab es Luft für Verzögerungen?
 
Der Samstag stand vollständig für Trainingssitzungen zur Verfügung - sehr gut. Max nutzte die zur Verfügung stehende Zeit optimal, die erfahrene Abstimmung sollte sich für das Zeittraining als optimal erweisen.
 
Nachdem dann am Samstagmittag endlich das Notstromaggregat für unser Fahrerlager (ca. 8 Gehminuten von der Rennstrecke entfernt) Strom produzierte, machten wir es uns am Abend dann gemütlich (bis 24.00 Uhr, dann schaltete es nämlich automatisch aus).
 
Der Sonntagfrüh begann dann für diese Rennstrecke mit dem Schlimmsten, was am Westerwaldring passieren kann - es regnete. Der Belag bietet im Trockenen zwar jede Menge Grip - im Nassen wird er jedoch zu einer kaum kontrollierbaren Rutschbahn. Dies hatte bereits Auswirkungen auf den minutiös geplanten Zeitplan - Die Veranstaltug begann mit ca. einer 3/4 Stunde Verspätung. Als Max dann letztlich an der Reihe war, war die Fahrbahn noch immer nass. Hier zeigten sich erste Defizite - an den Reifen und nicht bei Max, wie wir leider erst viel zu spät feststellen sollten.
 
Glücklicherweise trocknete die Strecke zum ersten Zeittraining ab, dies sollte auch bis zum Abend so bleiben.
 
Max fuhr im ersten Zeittraining mit 2/10 Sekunden Vorsprung die provisorische Poleposition heraus und distanzierte im 2. Zeittraining den Zweitplazierten um fast eine 3/4 Sekunde.
 
Im ersten Rennen verlor Maximilian den Start gegen den starken Nürnberger Christian Schneider - trotz Kontrolle des Motorrades vor dem Rennen lief Max Motorrad nicht richtig. In der 6. Runde kam der bis dahin Drittplatzierte Kai Zentner zu Sturz, woraufhin das Rennen abgebrochen wurde. Der Sturz war genauso heftig wie der von Max in Bernsgrün - Kai steckte ihn ebenso großartig weg wie damals Max und stand kurze Zeit später wieder. - Hut ab !!
 
Wir kontrollierten vor dem 2. Rennen Max´s Motorrad noch einmal und hatten den Eindruck, dass das Bike nun wieder richtig gut lief.
 
Max Rennen war auf 18.00 Uhr angesetzt. Aber da war noch nicht einmal die vorherige Klasse am Start. Als Max´s Rennen dann gegen 18.20 Uhr gestartet werden sollte, begann es erneut zu regnen. Trotzdem schickte man die Fahrer in der beginnenden Dämmerung in die Einführungsrunde, bereits für 3 Fahrer endete diese mit Sturz (die Strecke war wohlgemerkt nur punktuell nass). Daraufhin wurde abgebrochen und zur Umrüstung auf Regenreifen Zeit gegeben. 19.00 Uhr wurde das Rennen dann letztlich gestartet. Max ging auf Nummer sicher, stürzte dennoch dreimal. Mit Platz 5 in diesem Rennen gelang Max dennoch Schadensbegrenzung. Sein Vorsprung beträgt nunmehr noch 13,5 Punkte vor den letzten beiden Rennen in Ulm.
 
Dieses Wochenende werden wir so schnell nicht vergessen. Nachdem wir dann nach der Siegerehrung ab 20.00 Uhr beginnen konnten, einzupacken, traten wir dann 22.15 Uhr die Heimreise an und kamen 4.15 Uhr in der Früh in Oberlungwitz an.
 
Dennoch muss man sich fragen, ob an so einer Rennstrecke wie dem Westerwaldring mit seinen begrenzten Platzmöglichkeiten Rennen für anfänglich 11 Klassen ausgetragen werden sollen. Richtig ist, dass die Veranstaltungen europaoffen ausgeschrieben werden sollten. Dazu müssen aber die Rahmenbedingungen ebenso passen. Es gibt in der Zwischenzeit sicherlich zahlreiche Streckenbetreiber, die europaoffene Meisterschaftsläufe austragen würden.
 
Wenn Sie also Interesse an der Austragung von Pocketbike-Rennen innerhalb der Deutschen Pocketbike-Meisterschaft haben, wenden Sie sich an uns oder an den DMSB - Frau Ochs.
 
 
Für die deutsche Meisterschaft wünschen wir uns die Übernahme des Europameisterschaftsreglements, um die Diskussionen der Zweitaktfahrer endlich verstummen zu lassen. In der UEM Junior B-Klasse (vergleichbar mit unserer Schülermeisterschaft) haben die 4-Takter dennoch die Europameisterschaft unter sich ausgemacht - unserer Meinung nach lag das aber nicht an der Leistung der Motorräder. Ein Motorrad ist immer nur so schnell wie sein Fahrer.
 
Wenngleich hier einige Kritikpunkte genannt wurden, hat dies absolut nichts mit den Platzierungen von Maximilian zu tun. Die Strecke war für ALLE gleich, auch hatten alle mit den erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Gratulation an Christian Schneider, der grandios gefahren ist.
 
 
01.07.2007 - 1. Straubinger DMSB / ADAC Pocket-Bike-Rennen
 
Nach dem Erfolg zur Veranstaltung in Ampfing fand die 4. Meisterschaftsveranstaltung  am letzten Wochenende wieder in Bayern, diesmal im niederbayerischen Straubing statt. Maximilian fuhr mit 20 Punkten Vorsprung auf Christian Schneider an die dortige Donau-Rennstrecke.
 
Diese schnelle und anspruchsvolle Kartstrecke war den Zweitaktern quasi auf den Motor zugeschnitten, was sich später auch in den beiden Rennen bestätigen sollte.
 
Mit dem Erfolg im Rücken und einem guten Gefühl, nachdem wir dort 14 Tage zuvor bereits einmal testen waren, ging Max den Kampf um neue Meisterschaftspunkte an.
 
Durch die gute Vorarbeit in Sachen Abstimmung brauchten wir nicht erst nach der richtigen Übersetzung zu suchen und so zeigte sich, dass Max mit dem letztjährigen Meister der Schülerklasse, Christian Schneider, gut mithalten konnte. Da noch keine Zeiten genommen wurden, basierte diese Einschätzung aber rein auf dem Bauchgefühl.
 
Im ersten Zeittraining gelangen Maximilian zahlreiche freie und damit schnelle Runden. Die Ergebnisse des ersten Trainings erstaunte uns aber trotzdem - Max fuhr mit 6/10 sec. Vorsprung auf die vorläufige Poleposition. Für das zweite Zeittraining nahmen wir nur noch geringe Veränderungen am Motorrad vor. Max fand es sofort besser als im ersten Training und konnte seine Zeit nochmals verbessern. Da es keinem Fahrer gelang, Max's Zeit zu unterbieten, bedeutete dies die 4. Poleposition in seiner
4. Schülermeisterschaftsveranstaltung.
 
Maximilians Starts zu dieser Veranstaltung waren nicht so optimal wie zuletzt in Hockenheim oder Ampfing. Dem Berliner Joe´ Schack gelangen zwei saubere Blitzstarts, Maximilian konnte aber direkt an seinem Hinterrad in die erste Kurve einbiegen. Nachdem es Max gelungen war, an dem Berliner vorbeizugehen, konnte er sich deutlich von seinen Verfolgern absetzen. Das erste Rennen konnte Maximilian überlegen gewinnen - wieder waren 25 wichtige Meisterschaftspunkte eingefahren. Im zweiten Rennen musste sich Max zunächst erneut hinter Joe´s Polini anstellen. Wieder gelang es ihm, den vorausfahrenden Berliner zu überholen. Hinter ihm entbrannte dann aber ein spannender Zweikampf zwischen Joe´ Schack und dem Nürnberger Christian Schneider, der die Zuschauer bis zur letzten Runde in Atem hielt. Letztlich wurde der Nürnberger als Zweiter abgewunken. Max hatte jedoch wieder mit 25 Punkten das Optimum herausgefahren.
 
Max konnte damit seinen Vorsprung in der Meisterschaft nicht nur behaupten, sondern auf nun 30 Punkte ausbauen.
 
In der Deutschen Meisterschaft geht es erst Mitte August wieder weiter. Ab dem 21./22. Juli nimmt Maximilian wieder an der diesjährigen Pocketbike-Europameisterschaft teil.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
24.06.2007 - Waldkraiburger ADAC Mini Bike und Pocket Bike Rennen
 
Nachdem Maximilian in Hockenheim zwei lupenreine Start-Ziele-Siege einfahren konnte, fuhren wir mit zehn Punkten Vorsprung in der Meisterschaftswertung zur
3. Veranstaltung ins niederbayrische Ampfing.
 
Die in eine ehemalige Kiesgrube eingebettete Kartstrecke machte uns schon neidisch, so eine Rennstrecke für den Nachwuchs hätten wir am Sachsenring auch sehr gern.
 
Aber nun zum Wesentlichen:
 
Die anspruchsvolle Strecke erforderte von allen Fahrern deren ganzes Können und war sehr schnell. Da wir die Strecke nur vom Satellit aus kannten, probierten wir eine schnelle Übersetzung, die sich letztlich als die Richtige herausstellte. Aber auch Max kam sehr schnell mit der Strecke zurecht und hatte viel Spaß.
 
Diesmal hatten die Pocketbiker zwei freie Trainingssitzungen. Es ist schon sehr angenehm, wenn der eigene Fahrer von der ersten Trainingsrunde die erste Position innehat. Maximilian dominierte beide freien Trainings und auch das erste Zeittraining zeigte einen Vorsprung auf den Zweitplatzierten von über 8/10 Sekunden. Zum zweiten und damit entscheidenden Zeittraining veränderten wir noch einmal die Übersetzung, waren uns aber nicht sicher, ob Max seine Position halten kann, da sein Hauptkonkurrent noch schneller übersetzt war (man betreibt am Vorstart so seine Spitzeleien).  Aber die Sorge war unbegründet. Maximilian brannte nochmals eine wahnsinnige Zeit in den Ampfinger Asphalt und sicherte sich mit über 5/10 Sekunden Vorsprung die 3. Poleposition in seiner dritten Schülermeisterschafts-veranstaltung.
 
Das Rennen Nummer 1 sah Max als Startsieger und sofort fuhr er durch eine sehr konzentrierte Leistung einen beruhigenden Vorsprung heraus. Mit einem Vorsprung von 2,5 Sekunden wurde er letztlich als Erster abgewunken.
 
Den Start zu Rennen zwei gewann Maximilian erneut souverän und hatte nach den ersten sieben Runden bereits wieder einen Vorsprung von 1,8 Sekunden herausgefahren. Da er anschließend nichts mehr riskierte, schrumpfte sein Vorsprung auf knapp 8/10 Sekunden zusammen. Mit geballter Faust feierte er seinen erneuten Doppelsieg.
 
Max konnte damit seinen Vorsprung in der Meisterschaft nicht nur behaupten, sondern auf nun 20 Punkte ausbauen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
09.06.2007 - Hockenheimring
 
Kurzfristig wurde durch den DMV auf dem Hockenheimring in Verbindung mit der DMV Serien-Challenge die 2. Veranstaltung zur Deutschen Pocketbike-Meisterschaft organisiert. An den Hockenheimring hatte Max und sein Team sehr gute Erinnerungen. Gelang es doch Max im letzten Jahr, an gleicher Stelle seinen ersten Sieg in einem Meisterschaftslauf einzufahren - und dies gleich im Doppelpack. Zudem konnten wir durch den Tagessieg in Bernsgrün sehr entspannt nach Hockenheim fahren. Als wir am Freitagabend ankamen, empfing uns wie im letzten Jahr eine drückende Schwüle und Temperaturen jenseits der 30 Grad - also alles wie im letzten Jahr.
 
Der Renntag
 
Die Strecke, die im Fahrerlagergelände des Hockenheimringes aufgebaut wurde, erschien uns zunächst schwierig, um eine optimale Abstimmung zu finden. Zum einen gab es da ein sehr schnelles Stück, auf der anderen Seite war da ein sehr kurvenreicher Teil mit den unterschiedlichsten Kurvenvarianten, wo viel Beschleunigungskraft benötigt wurde. Also wählten wir zunächst eine eher konservative Übersetzung, eine gute Ausgangsentscheidung.
 
Das freie Training zeigte Max auf Platz 1 und er war mit seinem Motorrad zufrieden. So hatten wir zunächst keinen Grund, an der Übersetzung für das Zeittraining etwas zu ändern. Als die Zeitenübersicht für das erste Zeittraining ausgegeben wurde, machten wir uns dann Gedanken, ob wir nicht doch noch einmal etwas verändern sollten. Der Grund - Max lag mit 9/1000 sec. Rückstand vorläufig auf Startplatz 2. Wir diskutierten mit Max ein paar Möglichkeiten und entschieden uns gemeinsam für einige Veränderungen. Max gab im 2. Zeittraining wieder alles und machte alles richtig. Mit dann 7/10 sec. Vorsprung fuhr Max die schnellste Trainingszeit und sicherte sich damit Startplatz 1.
 
Der Start in das Rennen gelang sehr gut, aber auch Christian Schneider hatte einen sehr Start und so gingen Max und er fast nebeneinander in die erste Kurve. Max bremste etwas später und konnte somit seine Startposition behaupten. Runde um Runde konnte sich Max anschließend absetzen, hatte auch bei den Überholmanövern in den folgenden 13 Runden keine Probleme und gewann sicher mit knapp 3 Sekunden Vorsprung auf Christian Schneider.
 
Im 2. Rennen hatte Max einen optimalen Start und konnte sich erneut sein Rennen gut einteilen. Aufregung kam auf, als in der 11. Runde durch den Sturz eines anderen Fahrers gelbe Flaggen geschwenkt wurden, Max aber genau in dem Moment auf einen zu überrundenden Fahrer auflief. Da nur gelbe Flaggen gezeigt wurden, war sich Max nicht ganz sicher, ober er den langsameren Fahrer dennoch überholen kann. Er ging auf Nummer sicher und wartete ab, bis er die Unfallstelle passiert hatte. In der Zwischenzeit war sein Vorsprung deutlich geschrumpft, aber noch immer ausreichend. Durch Zeichen konnten wir ihm aber signalisieren, dass er noch einmal Vollgas geben muss.
 
Max verstand die Zeichen und gewann letztlich wieder mit 3 Sekunden Vorsprung auf Christian Schneider.
 
Mit seinen 50 Meisterschaftspunkten übernimmt Max damit die zwischenzeitliche Führung in der Pocketbike-Schülermeisterschaft.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
13.05.2007 - Bernsgrün
 
Maximilian behauptet sich in Schülerklasse
 
Am vergangenen Wochenende fanden im vogtländischen Bernsgrün auf dem dortigen Oberlandring die ersten beiden Wertungsläufe zur Deutschen Pocketbike-Schülermeisterschaft statt.
 
Für Maximilian begann mit dem Start in der Pocketbike-Schülermeisterschaft eine neue Herausforderung. Zwar hatten wir sehr gut in Italien und auch auf dem Oberlandring trainieren können. Rennen haben jedoch ihre eigenen Gesetze.
 
Nach dem freien Training am Sonntagmorgen belegte Max mit 6/10 Sekunden Rückstand noch Platz 2 in der Wertung. Für das erste Zeittraining wechselten wir noch einmal die Übersetzung an Max´s Motorrad - der richtige Schritt wie sich später herausstellte. Das erste Achtungszeichen setze Max dann im ersten Qualifikationstraining, als Max sich zum Erstaunen Vieler die provisorische Poleposition sicherte. Den letztjährigen Meister der Schülerklasse, den Nürnberger Christian Schneider, distanzierte Max dabei um 2/10 Sekunden.
Für das zweite und damit letzte Zeittraining änderten wir an Max´s Motorrad nichts. Max konnte nochmals eine Zeitverbesserung erreichen und behauptete damit Startplatz 1 in seinem ersten Start in einem Schülermeisterschaftsrennen.
 
Die Rennen:
 
Max gelang ein perfekter Start in das erste Rennen und konnte sich zunächst vor Christian Schneider behaupten. Durch eine kleine Unaufmerksamkeit konnte Christian Max schließlich überholen, ohne sich anschließend von Max absetzen zu können. Nachdem er die ersten Versuche von Max, sich die Führung zurückzuerobern, erfolgreich abwehren konnte, standen die ersten Überrundungen an. Diesmal hatte Max Pech, da er nicht zusammen mit dem Führenden überholen konnte. Dennoch holte er den Rückstand wieder auf und wollte zum Überholen ansetzen, als genau an dieser Stelle durch den Sturz eines anderen Fahrers gelbe Flaggen geschwenkt wurden. Also musste Max seinen Versuch abbrechen, um keine Strafe zu erhalten. Eingangs der letzte Runde hatte Max Christian erneut in Schlagdistanz, als erneut ein überrundeter Fahrer letztlich für die Vorentscheidung sorgen sollte. Mit 5 Metern Rückstand beendete Max damit sein erstes Rennen in der für ihn neuen Klasse mit Platz 2.
 
15.05 Uhr - Start zum 2. Rennen des Tages. Max wollte unbedingt den Sieg, da er den größten Pokal mit nach Hause nehmen wollte. Zunächst gelang ihm wieder ein sehr guter Start und er konnte sich über die nächsten 5 Runden von Christian Schneider bereits entscheidend absetzen, als auf der Start-Ziel-Geraden durch einen technischen Defekt das Hinterrad seiner PASINI schlagartig blockierte. Ein heftiger Sturz in Führung liegend war die Folge. Die Rennleitung reagierte und brach das Rennen aus Sicherheitsgründen sofort ab. Max stand zwar nach einer Schrecksekunde gleich wieder auf, musste aber zur ärztlichen Untersuchung in den Krankenwagen. Trotz alledem versuchte Max´s Team, dass Motorrad wieder instand zu setzen. Vielen Dank in diesem Zusammenhang an Mark  und Matthias für die geleistete Hilfe, ohne die beiden hätte Max den Restart nicht geschafft.
Nachdem Max erfahren hatte, dass die Rennleitung ihm die Chance gibt, am Restart teilzunehmen, streifte er seine Kombi wieder über und fuhr mit dem reparierten Motorrad unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer wieder in die Startaufstellung - erneut auf Platz 1, da die Positionen bei Rennabbruch maßgebend für diese Startaufstellung ist.
 
Max konnte sich auch bei dem nunmehr dritten Start an diesem Tag behaupten, allerdings gingen er und Christian Schneider nebeneinander in die erste Kurve. Da Max die kürzere Linie fahren konnte, behauptete er seine Führung. Christian versuchte mit Nachdruck, Max zu überholen. Die dabei gewählten Linien führten jedoch dazu, dass er für den Kurvenausgang zu viel Schwung verlor und sich Max leicht absetzen konnte. Zwei Runden vor Schluss übertrieb es Christian bei dem Versuch, wieder an Max heranzufahren und rutschte mit dem Hinterrad weg. Den kurzfristigen Rückfall auf Platz 3 konnte er wieder korrigieren, Max hatte aber inzwischen fast 10 Sekunden Vorsprung. Mit geballter Faust und umjubelt wurde Max schließlich als Erster abgewunken.
 
Max gewann auf Grund der besseren Platzierung im 2. Rennen letztlich die Tagesgesamtwertung und führt mit 45 Punkten zusammen mit dem punktgleichen Nürnberger in der aktuellen Meisterschaftswertung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Pocketbike-Europameisterschaft 2007
 
21./22.07.2007 - Pocketbike-Europameisterschaftslauf Castelraimondo (I)
 
Nach dem bisher überragenden Verlauf der deutschen Pocketbike-Schülermeisterschaft stand für Maximilian und sein Team nunmehr der Start in die diesjährige Pocketbike-Europameisterschaft an. Die erste Station war die Rennstrecke im italienischen Castelraimondo, 70 km westlich von Ancona.
Doch vor dem Start war erst einmal wieder Stress angesagt - beim Umbau des Motors auf das Europameisterschaftsreglement stellte sich heraus, dass einige Teile defekt waren und diese eigentlich so schnell nicht mehr getauscht werden konnten, da sie in Deutschland nicht beschaffbar waren.
Danke in diesem Fall an das Ristorante "Antica Roma", welche kurzfristig Kontakte zu Luca Pasini herstellen und damit die Reparatur sicherstellen konnte.
 
In Italien angekommen, begrüßten uns zunächst Temperaturen von 40 Grad + x im Schatten. Die Strecke kannte Maximilian bereits von einer Trainingssitzung im April.
Somit gingen wir die Veranstaltung in aller Ruhe an. Das freie Training am Freitag (20.07.) zeigte dann, dass Max mit dem letztjährigen Europameister, dem Italiener Alessandro Del-Bianco, gut mithalten konnte. Die handgestoppten Zeiten beider lagen etwa auf gleichem Niveau.
 
Der Rennsamstag beginnt zunächst mit einem freien Training, anschließend 2 Qualifikationstrainings und das erste Rennen des Wochenendes.
 
Auch zu unserer Erstaunung sicherte sich Maximilian im ersten Zeittraining die vorläufige Poleposition, in der zweiten Qualifikationssitzung konnte sich Maximilian nochmals verbessern - im Ergebnis stand der erste Startplatz fest.
 
Samstagrennen:
 
Maximilian gelang ein Superstart in das erste Rennen der Europameisterschaft. Leider konnte er sich nicht entscheidend absetzen, sodass der letztjährige Europameister zu ihm aufschließen und in der drittletzten Runde wegen eines kleinen Fahrfehlers an Maximilian vorbeigehen konnte. Während es Maximilian in allen Trainings stets gelang, am kleinen Italiener auf der ca. 250 m !! langen Start- und Zielgeraden (in Deutschland sind max. 40 Meter erlaubt) vorbeizugehen, fehlten Max´s Motor in der italienischen Nachmittagshitze plötzlich ca. 400 U/min. Das Ergebnis war, dass Max zwar folgen konnte, an ein Überholen war jedoch nicht mehr zu denken. Nach 8 Minuten + 2 Runden-Renndauer wurde schließlich Del-Bianco mit 0,5 Sekunden Vorsprung als erster abgewunken. Dennoch hatte Max für viel Aufsehen gesorgt, da im letzten Jahr Alessandro in Italien allen anderen weggefahren war.
 
der Sonntag:
 
Nach der am Samstagabend vom Veranstalter im Stadtzentrum durchgeführten Raceparty kam Max am Sonntagmorgen etwas schwer in die Gänge. Aber da es zum Warm up nur darum geht, die Funktion des Motorrades zu prüfen, waren die Zeiten nur Nebensache. Wir hatten am Motorrad noch einmal alles überprüft und gereinigt. Das Bike lief sehr gut.
 
Zu unserem Erstaunen verzögert sich der Start zum 2. Rennen um mehr als 2 Stunden - genau wieder in die Nachmittagshitze. Max gelang erneut der beste Start des Feldes, wieder dicht gefolgt vom italienischen Europameister des Jahres 2006.
Diesem gelang wieder ein Überholmanöver, Max ging aber eine Runde später wieder an ihm vorbei auf Platz eins.
 
Durch eine kleine Unachtsamkeit bog Max mit ca. 2 Metern Rückstand zum letzten Mal auf die Start- und Zielgeraden ein. Trotz der besseren Beschleunigung reichte es nicht, Del-Bianco noch vor der Ziellinie abzufangen. Mit einem Rückstand von nur 17/100 Sekunden wurde Max erneut als Zweiter abgewunken. Max war auf sich stocksauer, wurde aber durch die sofort stattfindende Siegerehrung wieder auf andere Gedanken gebracht.
 
Maximilian hat in Italien eindrucksvoll bewiesen, dass er in diesem Jahr bei der Vergabe des Europameistertitels ein gehöriges Wörtchen mitreden will.
 
Nicht nur aus Südeuropa kommen gute Nachwuchsmotorsportler - sondern auch aus Sachsen.
 
28./29.07.2007 - Pocketbike-Europameisterschaftslauf Brünn (CZ)
 
An Brünn hatte Maximilian aus dem letzten Jahr nicht so gute Erinnerungen. Auf Platz 2 liegend, startete er einen Angriff auf den zu diesem Zeitpunkt führenden Max Enderlein. Dabei rutschte ihm das Hinterrad weg, der geplante Sieg war pfutsch.
 
In diesem Jahr sollte nun alles anders werden.
 
Wir reisten am Donnerstagmittag von Italien aus direkt an. Da sein italienischer Meisterschaftskonkurrent ebenfalls bereits vor Ort war, nahm Maximilian schon am Donnerstagnachmittag an den ersten freien Trainings teil.
 
Wieder zeigte sich, dass Max und Alessandro Del-Bianco in ihrer Klasse sofort die Messlatte sehr hoch schraubten. Max verbesserte seine Zeit gegenüber dem letzten Jahr um eine reichliche Sekunde. Genau das gleiche Bild zeigte sich am Freitag.
 
Interessant wurde es dann am Freitagnachmittag, als die technische Abnahme durch den von allen "geliebten" tschechischen technischen Kommissar anstand. Unser Motorrad wurde sofort abgenommen - unglaublich (im letzten Jahr benötigten wir wegen angeblich nicht erlaubter Startnummern und der Platzierung 3 Anläufe).
 
Der Samstag zeigte in dem freien Training und in den 2 gezeiteten Trainingssitzungen, dass Alessandro Del-Bianco in einem Teil der Strecke eine etwas schnellere Linie gegenüber Max gefunden hatte. Damit konnte er sich für die Trainingsniederlage in Italien revanchieren. Er startete von Platz eins, gefolgt von Max und dem Tschechen Pavel Nechanický.
 
Samstagrennen:
 
Maximilian gelang wieder ein Superstart in das erste Rennen. Del-Bianco fiel bis auf Platz 4 zurück, da der Drittplatzierte vom Training und ein weiterer tschechischer Fahrer sich vor ihn schieben konnten. Max fuhr eine schnelle Runde nach der anderen und konnte damit einen Vorsprung von fast 3 Sekunden auf den dann folgenden Italiener herausfahren. Einige zu überrundende Fahrer machten das ganze Geschehen noch einmal spannend, da sie mit den gezeigten blauen Flaggen (Anzeige für Überrundung) nichts anfangen konnten.
 
Aber alles ging gut und Max wurde mit einem Jubelschrei als Sieger abgewunken.
 
Gigantisch - und das vor den Kameras des ZDF. Das Zweite Deutsche Fernsehen war bereits im letzten Jahr auf Maximilian aufmerksam geworden und begleitete Max und das Team nunmehr das gesamte Wochenende.
 
der Sonntag:
 
Nachdem das italienische Team bis in die Nacht am Motorrad des Europameisters geschraubt hatte und letztlich noch die Hilfe des Konstrukteurs in Anspruch nahm, erwarteten wir für das Sonntagsrennen den Generalangriff des kleinen Italieners.
 
Wie jedoch im ersten Rennen konnte Maximilian den Start erneut gewinnen, aber bereits in der 3. Runde hing der Europameister am Hinterrad von Max. Er versuchte ständig, Max zu attackieren. Hatte der eine in einem Streckenteil Vorteile, konnte der andere diese in einem anderen Streckenteil ausgleichen. Harte Rad-an-Radkämpfe waren die Folge. Zu Rennmitte gelang es dem Italiener, an Max vorbeizugehen. Aber bereits eine halbe Runde später bremste sich Max wieder auf Rennposition eins. Diese Position hielt er bis 1 ½ Runden vor Schluss. Plötzlich kam der amtierende Europameister allein gefahren. Die Zeit verging überhaupt nicht und wir befürchteten schon das Schlimmste. Doch plötzlich kam Max wieder gefahren - kopfschüttelnd. Ein Blick auf den Zeitenmonitor beruhigte uns dann - Max war zumindest auf Platz 2 geblieben. Nach dem Abwinken kam Max wütend in die Boxengasse gefahren. Sein Kommentar:  "Alessandro hat sich bei mir  ein paar Mal angelehnt und ist mir in der vorletzten Runde voll auf´s Hinterrad gefahren. Anders hätte er es nie geschafft, an mir vorbeizukommen."
 
Aber auch der kleine italienische Nachwuchspilot hatte ein schlechtes Gewissen. Nicht anders ist es zu erklären, dass er sich bei Max gleich zweimal entschuldigte.
 
Maximilian hat mit seinem Sieg und dem zweiten Platz keine Punkte im Kampf auf die Europameisterschaft verloren. Das harte Manöver aus dem zweiten Rennen ist gehakt. In der Europameisterschaft kann man nur lernen. International wird halt um einiges härter gefahren. Aber Max hat gelernt. Für die Veranstaltung in den Niederlanden ist Max gut vorbereitet, aber auch gewarnt.
 
Aber auch die Italiener wissen, dass der Gewinn der Europameisterschaft keine einfache Aufgabe werden wird.
 
Wir sind alle gespannt, wie das nun alles ausgehen wird und freuen uns auf das Wochenende vom 11./12. August.
 
11./12.08.2007 - Pocketbike-Europameisterschaftslauf Stadskanaal (NL)
 
Das Wichtigste vornweg:
 
                   Maximilian Kappler
                   Vize-Europameister im Pocketbike Junior A 4-Stroke
 
In diesem Jahr war Maximilian in der Europameisterschaft eigentlich an den Start gegangen, um seinen letztjährigen 3. Platz zu bestätigen. Während der ersten beiden Veranstaltungen zeigte sich aber, dass Max auf Augenhöhe mit dem Europameister von 2006, dem Italiener Alessandro Del-Bianco, fahren kann.
 
Max kämpfte, leider allein auf weiter Flur, mit dem amtierenden Europameister um den Titel.
 
Dies sollte sich auch in den Niederlanden, auf der Kartstrecke in Stadskanaal, so fortsetzen. Während der Italiener bereits in den freien Trainingssitzungen an die physikalischen Grenzen ging, legte Maximilian im ersten Zeittraining nochmals deutlich zu und verbesserte die Polezeit des letzten Jahres bereits um 2/10 Sekunden - seine eigene Zeit aus dem letzten Jahr um 7/10.
 
Samstagrennen:
 
Maximilian gelang auch im vorletzten Rennen der Europameisterschaftssaison erneut ein klasse Start, während Del-Bianco 3 Runden brauchte, um an Max heranzufahren. Anschließend versuchte er vehement, an Max vorbeizugehen, was ihm letztlich auch gelang.
 
Da für Max die Minimalchance auf den Titelgewinn nur darin bestand, alle beide Läufe zu gewinnen, versuchte er, Del-Bianco wieder zu überholen, was jedoch nicht gelang. Mit wieder einmal 17/100 Sekunden Rückstand musste er sich mit Platz 2 zufriedengeben. Max sicherte sich zumindest die schnellste Rennrunde - knapp eine halbe Sekunde schneller als im letzten Jahr.
 
Nachdem die erste Enttäuschung überwunden war, konnte sich Max über den nunmehr sicheren Vizemeistertitel freuen.
 
Sonntag:
 
Für den Sonntag hatte Maximilian nichts zu verlieren. Also war voller Angriff angesagt. Nur diesmal waren die Vorzeichen anders, denn der Italiener gewann
den Start.
 
Das wollte sich Max aber nicht gefallen lassen und bremste sich bereits in der 2. Kurve wieder an Del-Bianco auf Platz 1 vorbei. Dieser blieb am Hinterrad, versuchte aber eingangs der 2. Runde zuviel und musste zu Boden. Seinen Betreuern blieb in diesem Moment sicherlich das Herz kurz stehen, da ein Ausfall den Verlust des eigentlich sicheren Titels zur Folge gehabt hätte. Aber er konnte weiterfahren.
 
Maximilian fuhr sein Rennen ungeachtet weiter und gewann mit 13 Sekunden Vorsprung. Auf dem Hinterrad fahrend, wurde Max als Sieger abgewunken.
 
Fazit:
 
Maximilian hat wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass er mit den europäischen Spitzenfahrern seiner Altersgruppe auf einem Niveau fährt. Nur Kleinigkeiten sicherten letztlich dem Italiener Del-Bianco den Titel. Nimmt man die Zweitakt- und die Viertaktklasse zusammen, wäre Max von den gefahrenen Rundenzeiten ebenso Vizemeister geworden.
 
Maximilian hatte in Holland die Möglichkeit, mit seinem leistungsmäßig unterlegenem Motorrad in der nächsthöheren Klasse ein Training zu fahren. Die dabei gefahrenen Zeiten reichten aus, um im Mittelfeld gut mithalten zu können. Dabei fehlten Max ca. 4 PS auf die Leistung der Junior B-Klasse !!
 
Maximilian gehört zu den besten europäischen Nachwuchsmotorradpiloten.
 
Darauf sind wir als Team und natürlich als Eltern wahnsinnig stolz.
 
 
 


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