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Rennberichte 2009
                                                                                                                                                                                                                                                                            
2./3. Mai 2009 – 1. ADAC-Minibikeveranstaltung Faßberg 2009
 
 
Wir fuhren bereits am 30.4. nach Faßberg. Der veranstaltende Club bot die Möglichkeit, nachmittags bereits einmal auf der Strecke zu trainieren. Da für Max alle Strecken in diesem Jahr absolutes Neuland sind, nutzten wir das Angebot. Bereits dort sahen wir, wenngleich Max noch viele Reserven zeigte, dass er sehr schnell das Layout der Strecke verstand und er bereits im 2. Training seine Linie verfeinerte.
 
Das Resultat war, dass er bereits in diesem Training die gleichen Rundenzeiten wie sein Teamkollege fahren konnte.
 
Freitagfrüh, 8.00 Uhr, konnten wir dann endgültig das Gelände in Besitz nehmen – die Strecke befindet sich innerhalb eines Bundeswehrgeländes. Ab 15.00 Uhr waren nochmals 3 Trainings angesetzt, in welchen sich Max permanent steigerte. Zufrieden beendeten wir den 2. Tag in der Lüneburger Heide.
 
2. Mai 2009 – erster Veranstaltungstag
 
Die Veranstaltung begann für Maximilian um 9.06 Uhr mit dem 1. Freien Training. Wir wissen aus den letzten Jahren, dass Max mit Veranstaltungsbeginn nochmals einen Schalter umlegen kann – diese Fähigkeit hat er über den Winter nicht verloren.
Zum Erstaunen aller Beteiligten stand der Neueinsteiger in die Nachwuchsklasse an erster Stelle auf dem Zeitenmonitor - Maximilian.
Wir schauten uns nur ungläubig an – waren aber natürlich wahnsinnig stolz. Maximilian war sich aber sicher, dass die vorgelegte Zeit noch nicht das Ende des Machbaren war. Dennoch  gingen wir extrem angespannt ins 1. Zeittraining. Max machte sein Versprechen war und dominierte auch dieses Zeittraining. Mit einer reichlichen halben Sekunde Vorsprung sicherte er sich vor Willi Albert vom ADAC Leistungszentrum am Sachsenring die vorläufige Poleposition. Mit seiner vorgelegten Zeit unterbot er die Trainingsbestzeit aus 2008 bereits um eine knappe Sekunde.
 
Im 2. Zeittraining verbesserte Max seine Zeit nochmals. Keinem Fahrer gelang es, diese Zeit zu unterbieten. Also stand Max endgültig in seiner 1. Minibikeveranstaltung auf Pole. Gegen Abend steigerte sich die Anspannung ins fast Unermessliche. Max zog sich wie bereits im Pocketbike ca. ½ Stunde vor Rennbeginn komplett zurück – volle Konzentration.
 
Der Start ins Rennen war gut, aber noch nicht ganz optimal. Willi Albert spielte seine 2-jährige Minibikeerfahrung aus und setzte sich in der ersten Kurve vor Max, der aber direkt an dessen Hinterrad folgte. Max ging ab der 2. Rennhälfte auf Nummer sicher und fuhr den 2. Platz problemlos mit 2 Sekunden Rückstand, aber 27 Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten „nach Hause“. Wir waren absolut happy – Max auch.
 
3. Mai 2009 – 2. Veranstaltungstag
 
Früh, um 8.00 Uhr, war bereits das Warmup angesetzt. Nachdem wir am Vorabend noch einmal lange mit Max diskutiert hatten, entschieden wir gemeinsam, dass wir für den Sonntag  nochmals ein paar Einstellungen verändern. Wenngleich die Außentemperaturen nicht dazu geeignet waren, alles komplett zu testen, reichten Max die 10 Minuten aus, um wieder das in diesem Moment mögliche Optimum auszuloten – „es ist besser und wenn es noch wärmer wird, funktioniert alles richtig gut“ war sich Max sicher. Das war seine erste Kampfansage für den Sonntag. Er wusste was geht und das er problemlos das Tempo von Willi Albert mitgehen konnte.
Der Start zum 2. Rennen war von Max richtig gut. Allerdings fiel nach ca. 5 Metern die Drehzahl urplötzlich in den Keller, sodass Max nur als Fünfter in die erste Kurve einbiegen konnte. Nach 3 Runden war Max bereits wieder am Hinterrad von Willi Albert und wir konnten feststellen, dass sich Max Willi langsam zurechtlegte – bis sich Max in einer Spitzkehre verschaltete. Damit konnte Willi einen Vorsprung von ein paar Sekunden herausfahren. Max gab sich aber nicht geschlagen und fuhr eine schnelle Runde nach der anderen und konnte immer mehr auf Willi aufschließen.
 
Leider war nach 18 Runden das Rennen zu Ende und Max fehlte letztlich 1/10 Sekunde zu seinem ersten Sieg – und dass in seiner ersten Minibikeveranstaltung überhaupt.
 
Dann kannte die Freude keine Grenzen mehr. Wir sind absolut zufrieden mit Max Leistung, Max dominierte die Trainings, fuhr einen neuen Rundenrekord (1,7 Sekunden schneller als 2008) – alles dies in seinem 1. Minibikerennen.
 
Weiter geht es in 2 Wochen, am 16. Mai, auf der Kartstrecke im Motopark Oschersleben als Rahmenprogramm zur IDM.
Wir sind gespannt, wie sich Max dort schlagen wird und wie er mit der Strecke dort zurechtkommt. 
 
Ein paar Bilder gefällig - dann bitte ...
 
 
 
16. Mai 2009 – 2. ADAC-Minibikeveranstaltung Oschersleben 2009
 
Am vergangenen Samstag ging die Minibike-Saison in die 2. Runde. Austragungsort war die Kartstrecke in der Motosport-Arena Oschersleben.
 
Wir waren bereits am Freitag angereist - dies ist besser zum Eingewöhnen für Max.
 
Während am Abend das Wetter noch gar nicht nach Regen aussah, kam nachts ein heftiges Gewitter mit dem entsprechenden Sturm. Also waren wir erst einmal für eine Stunde munter und sicherten unsere Zelte. Zum Glück ging es früh erst etwas später los, dennoch war 7.00 Uhr die Nacht vorbei - Frühsport für Max, d.h. mind. 2-3 Runden um die Strecke joggen.
 
Es ist halt wie bei den Großen.
 
10.15 Uhr stand dann für Max das freie Training an. Unsere Hinweise, dass man auf Grund der kalten Strecke und der kalten Reifen doch erst einmal etwas langsamer machen sollte, fand Max in der 4. Runde wichtig - leider 10 Meter zu spät. Ein harmloser Ausrutscher über das Vorderrad war die Folge. Dann war er hellwach.
 
Auch bei Max´ Teamkollege aus Österreich, Lukas Wimmer, lief es bereits im freien Training richtig gut. Die schnellste Trainingsrunde vor Maximilian war der verdiente Lohn. Das gleiche Bild zeigte sich nach dem 1. Zeittraining, allerdings betrug der Rückstand von Max nur noch 1/100 Sekunde.
 
Wie gut die Zusammenarbeit mit unserem Projektchef funktioniert, zeigte sich nach dem 1. Training, als beide Fahrer - Lukas und Max - hereinkamen und eigentlich die gleichen Veränderungen am Motorrad haben wollten.
 
Wenn unsere Fahrer etwas wollen, dann bekommen sie es auch so, wie sie es sich wünschen.  Max hatte dabei die schnellere Runde auf seiner Seite, dicht gefolgt von seinem Teamkollegen. Was für eine Startaufstellung - Max auf Pole, Lukas auf Platz 2. Der Abstand zum Drittplatzierten betrug schon über eine halbe Sekunde, zum 4. reichlich eine Sekunde.
 
Solche Leistungen können nur erbracht werden, wenn die Chemie im Team stimmt - und das ist bei uns absolut der Fall. Einfach schön.
 
Den Start zum ersten Rennen gewann Max vor Lukas. Beide konnten sich sofort vom restlichen Feld absetzen und insgesamt einen Vorsprung von 19 Sekunden herausfahren. Im Laufe des Rennens schenkten sich beide nichts. Max war in ein paar Streckenpassagen schneller als Lukas, dieser dafür wieder in anderen Abschnitten. Beide hatten den Sieg verdient. Als Lukas in einer Kurve an Max vorbeigehen konnte, konterte dieser sofort wieder.
 
Durch diese Situation aufgeschreckt, drehte Max noch etwas mehr auf und hatte letztlich das glücklichere Ende für sich - im 3. Meisterschaftslauf bereits der erste Sieg. Und das als Neueinsteiger!
 
Den Start zum 2. Rennen verschlief Max - nur Platz 5 in der ersten Kurve.
Was er dann zeigte - Respekt. Bereits in der nächsten Kurve überrumpelte er die 3 vor ihm fahrenden Piloten, indem er sich einfach beim Anbremsen innen daneben setzte. Während Max´ Teamkollege sich bereits einen kleinen Vorsprung herausfahren konnte, nahm Max die Verfolgung auf. Er hatte sich für das 2. Rennen anscheinend wieder viel vorgenommen. Zur Rennmitte war Max an Lukas wieder dran und nutzte gleich die erste Gelegenheit, an Luki vorbeizugehen. Da Max seinen Speed in die nächsten Runden mitnehmen konnte gelang es ihm sich einen Vorsprung von ca. 3 Sekunden herauszufahren. Diesen kontrollierte er bis ins Ziel.
 
Der Wahnsinn war perfekt - Max sicherte sich den Doppelsieg in Oschersleben. Damit übernahm er zugleich die vorläufige Führung in der Meisterschaftswertung.
 
Aber Ihr könnt euch bestimmt an Max´ Ziele für die 2009er Saison erinnern:
               
        Spaß haben und  unter die Top 5 in der Meisterschaft kommen.
 
Wir schauen weiter von Veranstaltung zu Veranstaltung und unterstützen Max, wo es nur geht.
 
 
Für das Racing Team Germany war das letzte Wochenende ein sehr erfolgreiches:
 
        Jasper Iwema (WM 125 ccm)               -        Platz 13 - 3 WM-Punkte
 
        Luca Amato (ADAC-Junior-Cup)            -       Platz 1
 
        Lukas Wimmer (ADAC-Minibike-Cup)    -        2 x Platz 2
 
        Max Kappler (ADAC-Minibike-Cup)        -       2 x Platz 1
 
O-Ton des Teamchefs Dirk Heidolf:
 
"Höhen und Tiefen. Unser Nachwuchs in den Internationalen Deutschen Meisterschaften ist zurzeit eine Klasse für sich und das macht uns alle stolz. Man sieht, dass unsere Richtung und die Arbeitsweise 100%ig richtig sind. Unsere beiden Jungs in der WM sind wieder um viele Eindrücke reicher und lernen jedes Rennen neu dazu. Auch sie sind auf dem richtigen Weg und machen große Fortschritte. Bis zum nächsten Rennen werden alle Sturzschäden und Kleinigkeiten behoben sein und dann geht es auf ein Neues um Punktejagd. Ich möchte mich dieses Wochenende bei allen Mechanikern des gesamten Teams aller Klassen bedanken. Dieser großartige Job, den sie jedes Wochenende auf der Rennstrecke machen, hat sich zum ersten Mal ausgezahlt - danke."
 
Hier findet ihr ein paar Bilder --->
 
 
 
 
 
 
 
 
 
06.06 2009 - ADAC-Minibike-Cup Aschersleben
 
Nach dem Einführungslehrgang Ende April hatten wir am vergangenen Samstag erneut in Aschersleben auf dem dortigen Harzring eine Veranstaltung, diesmal die 3. Meisterschaftsveranstaltung im ADAC-Minibike-Cup.
 
Wir reisten bereits am Donnerstagabend an und hatten am Freitag ausreichend Zeit, unser Equipment entsprechend vorzubereiten. Max hatte zudem die Möglichkeit, die Strecke umfassend kennenzulernen.
 
Wir nutzen diese Möglichkeit, da für ihn alle Strecken komplett neu sind.
 
Max ging die Runden in aller Ruhe an, zeigte aber definitiv noch nicht einmal 75 % seiner Leistung.
 
Der Sonnabend begann wie immer mit einem freien Training, welches Max letztlich mit 11/1000 Sekunden auf Platz 2 sah.
 
Da von Max die Aussage kam, dass am Motorrad alles passte, konzen-trierten wir uns nur aufs Putzen und Tanken. Im 1. Zeittraining distanzierte Max seine Konkurrenten. Er wusste, dass noch mehr ging und er war weiterhin mit seinem Motorrad absolut zufrieden.
 
Nachdem Max durch ein perfektes Timing schon im 1. Zeittraining seine Bestzeit in der letzten Runde nochmals verbessern konnte, hatte er dies auch im 2. Zeittraining für sich so geplant. Bereits zur Trainingsmitte gelang ihm eine hohe 59er Rundenzeit und in der letzten Runde setzte Max noch einmal eins drauf. Max war an diesem Tag der einzige Fahrer, welcher in dieses Rundenzeitfenster vordringen konnte.
 
Max´ Teamkollege Lukas Wimmer konnte sich im zweiten Zeittraining auf Platz 2 verbessern - ein Topergebnis für unser Team, genau wie in Oschersleben.
 
Zufrieden gingen wir in die Mittagspause, hatte doch Max den Dritten in der Startaufstellung bereits um über eine halbe Sekunde distanziert.
 
Da wir an diesem Wochenende die letzten Tage der Schafskälte hatten, rechneten wir schon mit Regen - der Wetterbericht hatte diesen aber erst für den Abend angesagt.
Wir, vor allem Max, haben grundsätzlich kein Problem mit Regen. Im Pocketbike ist Max dabei allen um die Ohren gefahren. Jedoch konnte Max noch nicht im Nassen trainieren - er hatte also keinerlei Erfahrung mit dem Minibike. Hinzukommt noch, dass er im Pocketbike mehrere Reifenalternativen zur Verfügung hatte - im Minibike-Cup muss mit den gleichen Reifen wie im Trockenen gefahren werden.
 
Aber dieses Problem haben alle Fahrer - nur: bis auf Max hatten aber alle bereits Erfahrungen.
 
So kam, was kommen musste. Bei dem Versuch, an den beiden Führenden dranzubleiben, kam Max auf ein Stück Asphalt, was zu viel Gummianteil hatte - und schon klappte sein Vorderrad ein und Max purzelte im hohen Bogen vom Motorrad. Glücklicherweise bekam er sein Bike wieder zum Laufen, allerdings waren seine Rundenzeiten extrem weit weg von denen der anderen Fahrer. Dennoch konnte er mit Platz 6 noch 10 wichtige Punkte einsammeln. Weshalb Max so langsam war, sahen wir im Anschluss des Rennens - ohne Fußbremshebel kann man im Nassen nicht schnell fahren. Respekt also, dass Max das Rennen zu Ende gefahren ist.
 
Aufgeben gibt es nicht - tolle Einstellung von Max.
 
Sein Teamkollege fand hingegen sehr schnell das Vertrauen zu seinem Motorrad. Einfach Wahnsinn, was Lukas in den nassen Asphalt brannte. Der Sieg war der verdiente Lohn an ihn.
 
Im 2. Rennen gewann Max den Start und konnte ein paar Runden gut mithalten, bis ein kleiner Fehler ihn erneut von seinem Motorrad trennte.
Aber mit viel Kampf gelang es ihm, sein Motorrad wieder in Gang zu setzen. Platz 5 und weitere 11 Punkte waren unter diesen Voraussetzungen das Maximum des Machbaren.
 
Lukas kämpfte erneut bis zur letzten Runde um den Sieg, leider war diesmal nur Platz 2 der Lohn.
 
Die Meisterschaft konzentriert sich inzwischen auf 3 Fahrer, 2 davon vom Racing Team Germany. Max als Neueinsteiger mit insgesamt 5 Punkten Rückstand auf den Führenden auf Platz 3, sein Teamkollege liegt mit 2 Punkten vor Max auf Gesamtrang 2 - aber es gibt noch 14 Rennen.
 
Bis bald.
 
 
 
13.06 2009 - ADAC-Minibike-Cup Schaafheim
 
Der Odenwaldring im hessischen Schaafheim war Austragungsort der 4. Meisterschaftsveranstaltung im ADAC-Minibike-Cup am vergangenen Sonnabend. Zuversichtlich und (im Nachgang gesehen vielleicht zu) sehr motiviert ging Maximilian in das freie Training am Samstagmorgen.
 
Das Motorrad war wieder richtig gut vorbereitet. Maximilian konnte dies im ersten Zeittraining nutzen und konnte die vorläufige 3. Startposition einnehmen. Auch sein Teamkollege Lukas Wimmer war nicht weit entfernt, er stand gleich nach Maximilian auf Platz 4. Im 2. Zeittraining konnten sich beide Fahrer auf der extrem engen und winkligen Strecke nochmals steigern. "Dennoch" blieb für Max "nur" die viertschnellste Trainingszeit. Anscheinend fehlte dem besten Neueinsteiger der vergangenen Jahre nach den beiden Stürzen vor einer Woche noch das letzte Vertrauen zu sich selbst.
 
Hinzu kam, dass es Max nicht gelang, sein Motorrad wie in den anderen Veranstaltungen richtig auf seinen Fahrstil anzupassen. Da haben wir halt noch Nachholebedarf - Max fährt aber auch seine erste Minibike-Saison, da darf man nicht vergessen.
 
Nach dem Start zu Rennen eins bog Max als 2. in die erste Kurve ein, gefolgt von Lukas. Dieser konnte schnell an Max vorbeigehen, schloss aber gemeinsam mit seinem Teamkollegen auf den Führenden Albert auf. Zu Mitte des Rennens konnten sich die beiden Führenden von Max absetzen, welcher sich ab da einen heftigen Kampf um den 3. Platz mit Klaus Heidel lieferte.
 
Max "erbte" auf Grund eines Sturzes von Lukas Wimmer den 2. Platz, welchen  Max erfolgreich verteidigen konnte.
 
Im 2. Rennen konnten sich Lukas Wimmer und Willi Albert sofort absetzen. Beide lieferten sich packende Duelle, die Lukas zum Schluss für sich entscheiden konnte. Max hatte keine Chance, an den beiden dran zu bleiben. Dennoch hatte er bis 5 Runden vor Schluss erneut einen Podestplatz im Visier. Ein Schaltfehler brachte ihn allerdings um den verdienten Lohn.
 
Dennoch - mit Platz 2 und 4 sind wir mehr als zufrieden und wahnsinnig stolz auf die bisher gezeigten Leistungen von Max.
 
Bis bald    
 
 
 
12.07. 2009 - ADAC-Minibike-Cup Harsewinkel
 
Eine Woche vor dem Sachsenring-GP stand für Maximilian noch einmal volle Konzentration auf dem Plan - die 5. Meisterschaftsveranstaltung auf der Kartbahn in Harsewinkel (Niedersachsen).
 
Witterungsmäßig war wieder einmal alles dabei (ein kleiner Hinweis: Jörg Kachelmann ist in Bezug auf seine Wettervorhersagen nicht zuverlässig).
 
Max hatte also wieder Regentraining, fand jedoch wie schon in Schaafheim nicht den richtigen Einstieg in die Veranstaltung. Obwohl er sich vom freien Training zum 2. Zeittraining enorm steigern konnte, fehlten auf den starken Klaus Heidel reichlich ein Sekunde.
 
Der Start zum ersten Rennen gelang Max richtig gut. Die langsam abtrocknenden Streckenverhältnisse verstand Max als Erster und war zu diesem Zeitpunkt der eindeutig schnellste Fahrer im Starterfeld. Es gelang ihm, die Lücke auf die beiden Führenden Albert und Wimmer zu schließen und letztlich auch an beiden vorbeizugehen. Schnell konnte er sich sogar absetzen, bis wieder leicht einsetzender Regen mehrere heftige Rutscher verursachten und Max "einen Gang" zurückschaltete. Der Lohn der Arbeit war ein 2. Platz. Da Willy Albert den Druck von Max und seinem Teamkollegen Lukas Wimmer nicht standhielt, stürzte er in diesem Rennen gleich zweimal. Dadurch konnte Max wieder an ihm vorbeigehen und den 2. Gesamtrang einnehmen.
 
Im 2. Rennen gelang Max erneut ein guter Start, er wurde jedoch erheblich von Willy Albert aufgehalten. Sein Teamkollege sowie Klaus Heidel konnten bereits einen leichten Vorsprung herausfahren. Max erhöhte den Druck ständig - auch diesmal hielten die Nerven von Albert nicht. Er stürzte in einer schnellen Kurve über das Vorderrad weg, Max hatte ihn sich aber bereits für die nächste Kurve zurechtgelegt und wäre vorbeigegangen.
 
Die spätere Erklärung von Albert (agg. sei er mit der Fußraste an einem Kerb hängengeblieben) konnte Max nicht verstehen, war er doch in der ersten Reihe.
 
"Willy ist viel zu schnell in die Kurve hineingefahren - das konnte nicht gutgehen", so Max. - Egal
 
Max sicherte sich den 3. Platz. Ein gutes Ergebnis, obwohl wir wissen, dass bei Max noch viel mehr geht.
 
Während es bereits zur Siegerehrung wieder anfing zu regnen und wir teilweise im Blindflug wieder zurückfahren mussten, war es in Sachsen trocken.
 
Das Wetter in diesem Sommer ist schon eigenartig.
 
Wir hofften, dass Max seine letzten Selbstzweifel zum GP abstreifen kann und er dann befreit in der 2. Saisonhälfte auffahren kann.
 
Aber da haben wir noch etwas Arbeit vor uns, sind aber auf einen sehr guten Weg.
 
Bis bald    
 
 
 
01. - 02.08.2009 - ADAC-Minibike-Cup Faßberg
 
Nachdem nunmehr die Sommerpause und der Sachsenring-GP vorbei sind, stand am vergangenen Wochenende der Start in die 2. Saisonhälfte auf dem Plan. Nach ein paar Testtagen im tschechischen Pisek fuhren wir am Donnerstag nach Faßberg. Gefahren wurde also auf der gleichen Strecke wie zu Beginn der Meisterschaft.
 
Um noch einmal abzuschalten und die Ferien nicht nur aus Motorsport bestehen zu lassen, besuchten wir den Heidepark in Soltau. Max relaxte und genoss die zahlreichen Achterbahnen und anderen Fahrattraktionen.
 
Am späten Nachmittag standen dann noch ein paar Testrunden auf dem Programm. Wie Max da heranging, war für uns beeindruckend. Es sah wieder richtig gut aus.
 
Allerdings hatte Max am Samstagfrüh seine Lockerheit wieder verloren. Die entsprechenden Rundenzeiten waren das Ergebnis.
 
Dennoch steckte Max nicht auf und ging die beiden Rennen ehrgeizig an. Im ersten Rennen belegte Max den 4. Platz, ohne in den Kampf ums Podium eingreifen zu können.
 
Vor dem 2. Rennen am Sonntag versuchten wir bei Max herauszukitzeln, was ihn belastete. Wir denken, wir haben da etwas Interessantes gefunden.
Jedenfalls fuhr Max unbeschwerter auf und versuchte, den anfänglichen Rückstand auf den Zweitplatzierten zu verkürzen, was ihm auch gelang.
 
Durch einsetzenden leichten Regen brach er jedoch die Aufholjagd ab, da durch die kombinierte Kart- und Motorradveranstaltung extrem viel Gummi auf der Strecke war - extrem rutschige Bedingungen sind da die Folge. Mit weiteren 29 Punkten festigte Max seinen 2. Meisterschaftsplatz in der Gesamtwertung und ist weiterhin der beste Neueinsteiger in dieser Klasse seit deren Bestehen.
 
Darauf können wir wahnsinnig stolz sein.
 
Am Sonntagabend haben wir noch einmal ein paar Dinge mit Max besprochen. Wir denken, dass mit Bernsgrün jetzt eine Strecke kommt, an die er richtig gute Erinnerungen aus dem letzten Jahr hat. 2008 fuhr er nach seinem Schlüsselbeinbruch das erste Mal wieder und distanzierte das gesamte Fahrerfeld. Auf solch positive Erfahrungen lässt sich aufbauen.
 
Wir sind guter Dinge, dass wir in Bernsgrün wieder den alten Max sehen.
 
Die Veranstaltung von Bernsgrün findet am 16.08.2009 auf dem Oberlandring statt.
 
Bis bald    
 
 
 
15.08.2009 - ADAC-Minibike-Cup Bernsgrün
 
Nach 14 Tagen war es wieder so weit. Die 7. Meisterschaftsveranstaltung fand in Bernsgrün statt. Endlich war mein Kopf wieder frei und ich ging mit den Erfahrungen aus 2008, als ich nach meinem Schlüsselbeinbruch erstmals wieder auf dem Motorrad saß, zuversichtlich in das Wochenende.
 
Und ich wurde belohnt.
 
Ich hatte mir einiges vorgenommen und ging entsprechend aggressiv bereits in das freie Training am frühen Samstagmorgen. Der Lohn war die schnellste Trainingszeit. Dies konnte ich auch im ersten Zeittraining wiederholen. Mit meiner Zeit war ich fast eine Sekunde schneller als die Polezeit von 2008. Zwar konnte ich mich im 2. Zeittraining nicht mehr verbessern, dies hatte aber bestimmte Gründe. Meine Sponsoren haben erfahren, weshalb.
 
Der Start zum ersten Rennen war gut, allerdings konnte sich Willy Albert letztlich an mir vorbeibremsen. Meine Versuche, wieder an ihm vorbeizugehen, funktionierten nicht ganz, also probierte es mein Teamkollege Lukas Wimmer, der mehr Erfolg hatte. Dennoch konnte ich den beiden problemlos folgen, obwohl sie das Tempo ständig erhöhten. Ich war stets in Schlagdistanz. In der 20 Rundenhatz wäre noch einiges möglich gewesen.
 
Leider rutschte Lukas das Hinterrad weg und stürzte. Albert konnte nicht mehr ausweichen. Obwohl ich gleich danach kam, konnte ich den beiden ausweichen und mir einen respektablen Vorsprung aufbauen, den ich bis ins Ziel problemlos kontrollierte. Ich wurde als Sieger abgewunken - einfach ein geiles Gefühl. Lukas konnte sein Motorrad selbst wieder in Gang bringen und sicherte sich mit Platz 3 wertvolle Punkte.
 
Im 2. Rennen hatte ich nicht so einen guten Start und fuhr zunächst auf Platz 3. Mehrmals versuchte ich, an Albert vorbeizugehen. Nachdem dieser mich durch eine eigenartige Linienwahl fast durch die Wiese schickte und ich mich bei ca. 110 km/h wie mit einem red bull fühlte, verlor ich für ein paar Runden meinen Rhythmus.  Aber auch ich kann mir Sachen merken - Alesandro del Bianco weiß, wovo ich rede. Ich konnte in den letzten Runden den Rückstand zu ihm wieder verringern, dieser war aber insgesamt zu groß. Luky sah bis 4 Runden vor Schluss wie der sichere Sieger aus, bis sich Teile seines Getriebes verabschiedeten.
 
Während andere jubelten (da sollten sich einige mal Gedanken machen --> :-(  ) schaffte er es noch, Platz 3 ins Ziel zu bringen. Ich konnte mit dem zweiten Platz weitere 20 Punkte für die Gesamtwertung mitnehmen und meinen Platz festigen.
 
Nach der Veranstaltung in Bernsgrün zu urteilen, stehen uns noch 3 interessante Veranstaltungen bevor. Mal sehen, was sich da noch alles so entwickelt.
 
Ich bin aber zunächst überglücklich, habe ich doch zu meiner alten Leistungsstärke wieder zurückgefunden.
 
Bis bald - euer Max
 
 
 
 
06.09.2009 - ADAC-Minibike-Cup Geesthacht
Nach Max´ gelungenem Comeback  in Bernsgrün fuhren wir am Freitag, den 4. September entspannt in die Nähe von Hamburg nach Geesthacht.
 
Max war bereits am Freitagfrüh mit seinen Großeltern vorausgefahren und hatte die Möglichkeit, bereits den ganzen Tag zu trainieren. Das, was wir von unterwegs bereits hörten, bestätigte die Leistungsentwicklung von Max.
 
Der Samstag war dann frei, da man eine Oldtimerveranstaltung auf dem Rennstreckengelände durchführte.
 
Der Rennsonntag begann zunächst nass, allerdings trocknete es im freien Training bereits leicht ab. Max hielt sich etwas zurück, wusste er doch, was auf der Strecke im trocknen alles möglich ist.
 
Im ersten Zeittraining zeigte er dann wieder richtig, wie man schnell fährt. Mit deutlichem Vorsprung sicherte er sich die vorläufige Poleposition. Im 2. Zeittraining musste er sich schließlich seinem Teamkollegen um 2/10 Sekunden geschlagen geben - also Startplatz 2.
 
Der Start ins erste Rennen war mehr als mäßig - hier müssen wir aktuell wieder daran arbeiten. Dennoch kam Max bereits wieder als 2. aus der ersten Runde zurück und versuchte sofort, die Verfolgung des Führenden Albert aufzunehmen. Nach dessen Aktion in Bernsgrün hatte Max noch eine Rechnung offen.
 
Bis zur 6. Runde kam Max auch dem Führenden immer näher, danach fiel Max jedoch wieder zurück. Warum, konnte er uns nach der Zieldurchfahrt erklären. In der vorletzten Runde bekamen wir erstmals richtig mit, was am Motorrad von Max nicht richtig funktionierte. Zündaussetzer, diesmal am Ende der Start- und Zielgeraden, machten eine Aufholjagd von Max zunichte. Wir drückten nur noch die Daumen, dass der Motor die 2 Runden noch hält. Letztlich wurde Max als Zweiter abgewunken.
 
In der Pause zwischen den beiden Rennen war wieder Stress angesagt, mussten wir doch den Motor wechseln. Der Start ins zweite Rennen war wieder nicht optimal, allerdings zeigte er, dass er auch bei Gerangel nicht zurückzieht und bog damit als Zweiter in die erste Kurve ein. Leider bestand vor dem Rennen nicht mehr die Möglichkeit, den Ersatzmotor 100 %ig abzustimmen, was sich im weiteren Rennverlauf als Nachteil zeigte. Er konnte weder Albert noch seinen Teamkollegen halten, fuhr aber dennoch einen ungefährdeten 3. Platz nach Hause.
 
Unterm Strich können wir festhalten, Abstand zum Führenden verringert aber auch Vorsprung auf den 3. Platzierten eingebüßt.  Es gibt aber noch 100 Punkte zu vergeben, Max hat selbst seine Vorstellungen über den Ausgang der Saison.
 
Vor dem Hintergrund der gelieferten, aber leider qualitativ nicht Motorsportansprüchen genügenden Ersatzteilen des Herstellers schauen wir einfach nur noch von Rennen zu Rennen. Was am Ende herauskommt - schauen wir mal.
 
Wir sind absolut stolz auf Max, der seine Leistungsfähigkeit in Geesthacht wieder einmal mehr bestätigt hat.
 
 
 
Ergebnisse Lauf 1:      1.       Willi Albert
                                2.        Maximilian Kappler
                                3.        Michail Aris
 
Ergebnisse Lauf 2:      1.       Willi Albert
                                2.        Lukas Wimmer
                                3.        Maximilian Kappler
 
 
 
19.09.2009 - ADAC-Minibike-Cup Wackersdorf
Die Saison 2009 neigt sich langsam dem Ende entgegen. So fuhren wir am 18.09.2009 ins oberfränkische Wackersdorf zur 9. und damit vorletzten Meisterschaftsveranstaltung im ADAC-Minibike-Cup 2009.
 
Maximilian hatte in Geesthacht seinen komfortablen Vorsprung auf den Dritt-platzierten bis auf 9 Punkte eingebüßt. Wir hofften, dass er seinen Vorsprung auf Willi Albert halten konnte.
 
Max hatte schon den gesamten Nachmittag trainiert, als wir am Freitagabend an der Rennstrecke eintrafen. Alle waren zufrieden mit den gezeigten Leistungen, auch wenn wieder alles auf einen Vierkampf hindeutete.
 
Das freie Training war eher durchwachsen, aber wir hatten auch zu Max gesagt, er soll Kräfte sparen, da er mit einer extremen Erkältung nach Bayern gefahren war. In beiden Zeittrainings steigerte er sich deutlich und hatte letztlich knapp 9/10 Sekunden Rückstand und damit Startplatz 3 sicher.
 
Der Start zum ersten Rennen war ein kleiner Krimi. Gemeinsam mit Willi Albert ging es Motorrad an Motorrad auf die erste Kurve zu. Da Max außen war, musste er Albert letztlich den Vortritt lassen. Max versuchte zwar dranzubleiben, konnte aber die Gangart nicht ganz mitgehen.  Max´ Teamkollege ging in Runde 5 an ihm vorbei und konnte zu Albert aufschließen und dann an ihm vorbeigehen. Beim Versuch an Lukas dranzubleiben, übertrieb es Albert und musste anschließend sein Motorrad abstellen, was 0 Punkte bedeutete.
 
Max fuhr einen sicheren 2. Platz nach Hause und konnte seinen Vorsprung wieder auf 29 Punkte ausbauen.
 
Im zweiten Rennen fuhr Max trotz starker Erkältung und dadurch nachlassenden Kräften einen souveränen 3. Platz und damit weitere 16 Punkte nach Hause. Sein Rückstand auf den Meisterschaftsführenden und Max´ Teamkollegen Lukas Wimmer beträgt aktuell 29 Punkte, sein Vorsprung auf den Dritten 25 Punkte. Der Meistertitel ist damit bereits im Racing-Team-Germany. Lediglich Max hat noch theoretische Chancen, den Kampf um die Meisterschaft aufzunehmen. Dennoch müssen wir aufpassen, dass das aktuelle Gesamtwertungsergebnis auch nach der letzten Veranstaltung Bestand hat.
 
Max und wir werden alles dafür geben.
 
 
Ergebnisse Lauf 1:     1.        Lukas Wimmer
                                2.        Maximilian Kappler
                                3.        Klaus Heidel
 
Ergebnisse Lauf 2:     1.        Lukas Wimmer
                                2.        Willi Albert
                                3.        Maximilian Kappler
 
 
 
 
26.09.2009 - Saisonfinale im ADAC-Minibike-Cup auf dem Sachsenring
Am letzten Septembersamstag stand für uns die letzte Meisterschaftsveranstaltung auf dem Programm. Zum Glück hatten wir es diesmal nicht sehr weit, liegt doch der Sachsenring nur rund 1 km Luftlinie von uns entfernt. Man könnte also sagen, es ist Max´ Heimstrecke. Da es jedoch keinerlei Trainingsmöglichkeiten für die Minibiker gibt, befuhr Max am frühen Samstagmorgen bei 9 Grad Außentemperatur zum ersten Mail das Teilstück der Grand-Prix Strecke, das in die die Minibikestrecke eingebunden wird.
 
Zu unserer Überraschung fuhr Max gleich einmal die drittschnellste Zeit im freien Training. Die Streckenführung ging durch das "Omega" der GP-Strecke und war richtig schnell. Max konnte sich vom 1. zum 2. Zeittraining nochmals zeitlich verbessern, allerdings schaffte er es nicht, die von seinem Teamkollegen aufgestellte Polezeit zu unterbieten. Startplatz 2 bei seinem allerersten Auftritt auf dem Sachsenring war viel mehr als wir erwartet hatten.
 
Der Start ins erste Rennen gelang gut, Max folgte seinem Teamkollegen dicht an dessen Hinterrad. Schnell gelang es beiden, sich, wie bereits schon einmal in Oschersleben gezeigt, vom Fahrerfeld abzusetzen. Dabei zeigten beide deutlich, dass es keine Teamorder gibt, da beide die Möglichkeit hatten, noch Meister zu werden. So wechselte die Führung mehrfach, bis Max in der 9. Runde einen heftigen Highsider hatte und sich unfreiwillig von seinem Motorrad trennen musste.
 
Für uns brach augenblicklich eine Welt zusammen, da wir zunächst nicht wussten, wie es Max ging, als Zweites aber hatten wir natürlich auch die Gesamtwertung im Hinterkopf. Da Max´ Motorrad nicht von der Strecke geborgen werden konnte, erfolgte letztlich eine folgerichtige Entscheidung der Rennleitung - RENNABBRUCH. Da dabei die letzte Runde vor dem Abbruch gewertet wird, belegte Max den 2. Rang vor seinem direkten Meisterschaftskonkurrenten. Zwar war damit die Meisterschaft mit dem 2. Platz "gelaufen", da sein Teamkollege Lukas Wimmer gewann und damit seinen Vorsprung auf uneinholbare 34 Punkte ausbauen konnte - das Ankommen vor Willi Albert bedeutete aber auch den 2. Platz in der Gesamtwertung, egal was im letzten Rennen noch passiert.
 
Eines gelang Max wieder einmal - er fuhr die bisher schnellste mit einer Metrakit in einem Rennen auf dem Sachsenring gefahrenen Rundenzeit, eine Sekunde schneller als im letzten Jahr.
 
Im 2. Rennen wollten Max und Lukas noch einmal alles geben. Sie schafften es beide, sich sofort wieder vom restlichen Fahrerfeld abzusetzen. Max kam bereits als Führender aus der ersten Runde zurück. Leider stürzte Lukas in der 3. Runde, konnte aber weiterfahren.
Max hatte zwar das gesamte Rennen über einen "Schatten" in Form von Klaus Heidel, hatte aber nie mit einem richtigen Angriff zu rechnen.
 
Also verabschiedete sich Max mit einem Sieg in die Winterpause.
 
Unser stolzes und zufriedenes Fazit fällt ganz einfach aus:
 
In der ersten Minibike-Saison für Maximilian konnte dieser 4 x gewinnen, stand außer in Ascherleben bei jeder Veranstaltung auf dem Podium. Dabei sicherte er sich in 4 Veranstaltungen die schnellste Trainingsrunde, obwohl er nie zuvor auf diesen gefahren war. Bester Rookie und letztlich mit nur 17 Punkten Rückstand Platz 2 in der Endabrechnung - WAHNSINN !!
 
Für diese Entwicklung hat Max hart gearbeitet.
 
Gleichzeitig möchten wir uns aber auch bei allen Sponsoren und Förderern von KAPPLER-Motorsport bedanken. Ohne Sie/euch wäre dies sonst nicht so möglich gewesen  - vielen Dank noch einmal für die bisherige Unterstützung. Auf eine neue Saison 2010.
 
 
 
Ergebnisse Lauf 1:              1.        Lukas Wimmer
                                        2.        Maximilian Kappler
                                        3.        Willi Albert
 
Ergebnisse Lauf 2:              1.        Maximilian Kappler
                                        2.        Klaus Heidel
                                        3.        Fabio Frankenberger
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KAPPLER-Motorsport - wir fördern den Nachwuchs.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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