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17./18.05.2008 - 1. DMV-Pocket-Bike-Festival Westerwaldring Eichelhardt
 
Endlich war es wieder soweit. Das Warten hatte ein Ende - die neue Saison hat begonnen.
 
Nachdem Maximilian in Italien, Bernsgrün und auf dem Erzgebirgsring sehr gut trainiert hatte, fuhren wir bereits am Freitag Mittag in den Westerwald nach Eichelhardt.
 
Nachdem wir dort im letzten Jahr noch einen kleinen Rückschlag auf Grund technischer Probleme erleben durften, waren wir in diesem Jahr gespannt, wie Maximilian die letztjährige Veranstaltung noch im Kopf hatte. Außerdem hatte er in diesem Jahr erstmals den mentalen Druck, seinen letztjährigen Meistertitel verteidigen zu "müssen".
 
Bevor wir näher auf die beiden Tage eingehen, zunächst erst einmal ein großes Lob für den Veranstalter, voran Herrn Bahlmann aber auch an die Rennleitung. Die diesjährige Veranstaltung war sehr gut organisiert und die Rahmenbedingungen stimmten ebenfalls.
 
Nun zum Sport:
 
Diesmal blieb es zu allen Trainings und Rennen trocken. Da wir bereits am Freitag in den Westerwald angereist waren, konnten wir am Samstag früh in aller Ruhe mit dem Streckentraining beginnen. Ganz spurlos gingen die Erwartungen an Maximiliannicht vorbei. Die ersten Runden waren noch verkrampft - für uns ein Zeichen, noch einmal mit Max in Ruhe zu reden und ihm den Druck zu nehmen. Dies war Aufgabe seiner Teamchefin und zeigte sichtlich Erfolg. Bereits nach dem 2. Training war er wieder der "alte" Max und spulte die Tests wie gewohnt ab.
 
Wir erfuhren uns eine gute Abstimmung für das Zeittraining und das Rennen und konnten uns am Nachmittag auf die abschließende Vorbereitung des Motorrades für den Rennsonntag konzentrieren.
 
Der Rennsontag begann mit einem freien Training, welches Max von Beginn an dominierte. Daran änderte sich auch in den beiden Zeittrainings nicht, sodass Max sich mit ca. 3/10 Sekunden Vorsprung die Poleposition sichern konnte.
Neben ihm in Startreihe 1 stellten sich zum 1. Rennen der Vorjahresvize Christian Schneider und Kevin Rofner aus Österreich.
 
Max gewann den 1. Start und konnte sich sofort bis auf 4 Sekunden vom Zweitplatzierten Christian Schneider absetzen. Diesen Vorsprung kontrollierte er bis zur Zielflagge, wo er mit geballter Siegesfaust als sieger abgewunken wurde. Einziges Ärgernis für Max war nur die Tatsache, dass ihm Christian Schneider mit  3/100 Sekunden die schnellste Rennrunde wegschnappte.
 
Zu Rennen 2 konnte der Nürnberger Christian Schneider wegen Motorproblemen leider nicht antreten. Maximilian schaffte erneut den besten Start und fuhr seinem 2. Tagessieg unangefochten entgegen und konnte 50 wertvolle Meisterschaftspunkte vom westerwaldring mit nach Hause nehmen.
 
Maximilian führt aktuell die Meisterschaftstabelle mit 50 Punkten vor Kevin Rofner (36 Punkte) und Kai Zehnter (29 Punkte) an.
 
Am 15. Juni startet dann die 2. Veranstaltung in Nürnberg auf dem Parkplatz an der Beuthener Straße 41.
 
Bis bald - Max und sein Team von KAPPLER-Motorsport.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KAPPLER-Motorsport - wir fördern den Nachwuchs.
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Rennen - erster Sieg
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Veranstaltung - Doppelsieg und 50 Punkte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
volle Konzentration
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
15.06.2008 - 11. Nürnberger ADAC Pocket-Bike Rennen
 
Nach einem Jahr Pause stand in diesem Jahr wieder die Nürnberger Pocket-Bike-Veranstaltung im Kalender.
 
Wir reisten wie gewohnt wieder einen Tag vorher an, so dass wir alles in aller Ruhe vorbereiten und Maximilian an den angebotenen freien Trainings teilnehmen konnte.
 
Bereits da zeigte sich die gute Verfassung von Maximilian, denn er konnte im Vergleich zu seinen härtesten Konkurrenten mit sehr konstant schnellen Zeiten aufwarten.
 
Am Sonntagmorgen konnte Maximilian die Zeiten vom Samstagnachmittag bestätigen und hatte im freien Training und anschließend in den beiden Zeittrainings die Nase deutlich vorn. Also waren wir alle für die Rennen optimistisch.
Max´s Start in das erste Rennen war wieder wie auf dem Westerwaldring richtig gut und so gelang es ihm, sich in den darauffolgenden Runden vom Zweitplatzierten Christian Schneider abzusetzen.
 
In Runde 6 entstand jedoch eine Situation, die den Rennverlauf bis dahin auf den Kopf stellen sollte. Maximilian näherte sich bereits wieder dem Ende des Fahrerfeldes, als durch einen dieser Fahrer eine als Streckenbegrenzung dienende Pylone auf die Strecke geschleudert wurde. Leider waren die Streckenposten zu keinem Zeitpunkt der Rennen auf der Höhe des Geschehens, so dass Maximilian nicht rechtzeitig auf die Gefahr durch eine frühzeitig geschwenkte gelbe Flagge aufmerksam gemacht wurde. Lediglich ca. 2 Meter vor dem Hindernis wurde Maximilian die gelbe Flagge gezeigt, so dass er keine Chance hatte, auszuweichen. Was dann folgte, war ein Sturz der heftigen Art, da an dieser Stelle Vollgas gefahren wird. Zum Glück verletzte sich Maximilian nicht, so dass er gleich wieder versuchte, den Motor seiner PASINI zu starten - leider ohne Erfolg.
 
Maximilian gelang es letztlich, dass Motorrad in die Boxengasse zu schieben -  wir konnten es wieder richten und Max wieder auf die Strecke schicken. Leider wurden die Bemühungen nicht belohnt, da Max eine Runde zum Erreichen von 75 % der Renndistanz letztlich fehlte - also standen nach dem 1. Lauf null Punkte zu Buche - Max war "satt".
 
Nach einer "Abkühlphase" von einer halben Stunde allein im Wohnwagen, hatte Max das Thema Streckenposten für sich abgehakt.
 
Voll konzentriert bereiteten wir uns auf das zweite Rennen des Tages für Max vor. 10 Minuten vor dem Start begann es wie aus Kübeln zu regnen, so dass Reifenwechsel anstand. Max entschied sich für geschnittene Slicks, was sich im Nachgang als die absolut richtige Entscheidung herausstellte. Während alle anderen Fahrer mit Regenreifen am Start standen, war Max mit seiner Wahl zufrieden. Den Start gewann Max erneut und bereits aus der ersten Runde kam Max mit einem Vorsprung von ca. 50 Metern zurück - im Pocketbike Welten.
 
Maximilian gelang es in den anschließenden 15 Runden, das gesamte Fahrerfeld komplett zu überrunden, darunter auch den letztjährigen Vizemeister Christian Schneider aus Nürnberg.
 
Nach der Nullnummer aus dem ersten Lauf sicherte sich Max wertvolle 25 Punkte und führt weiterhin die Meisterschaftstabelle mit nunmehr 75 Punkte vor Kai Zehnter (69 Punkte) und Kevin Rofner (65 Punkte) an.
Maximilian: "Es ist schon frustrierend, wenn man durch die gefährliche Unachtsamkeit Anderer um den Erfolg gebracht wird - ich hatte schon mit einem Sieg auch in Lauf 1 gerechnet. Zum Glück habe ich mich nicht verletzt. Die Reifenentscheidung für das 2. Rennen war richtig, da der Asphalt sehr grob war und sehr viel Grip bot. Es hat richtig Spaß gemacht, im Nassen zu fahren. Außerdem war es für mich ein Ansporn, nach null Punkten in Lauf eins allen zu zeigen, dass ich gewinnen kann."
 
 
Rennvorbereitung in Nürnberg.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressionen ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Da sah alles noch gut aus ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Max gewinnt souverän das 2. Rennen - im Nassen !
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Trotz Sturz im 1. Rennen - das 2. Rennen hat Spaß gemacht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ampfing - leider musste Max Auf Grund seines Schlüsselbeinbruches diese Veranstaltung auslassen.
 
Null Punkte und in der Meisterschaftswertung fiel Max auf den 4. Platz zurück.
Weiter ging es für Max dann in Bernsgrün.
 
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17.08.2008 - 4. Veranstaltung zur deutschen Pocketbike-Schülermeisterschaft in Bernsgrün
 
Max is back - das ist das überwältigende Fazit von Max' erstem Start nach seiner Schlüsselbeinverletzung.
 
Aber nun der Reihe nach:
 
Nachdem wir am vorangegangenen Wochenende bereits die Möglichkeit hatten, auf dem Oberlandring im vogtländischen Bernsgrün umfassend zu testen, stand nun der Härtetest für Max an.
 
Das Wetter war gut, ebenso die Stimmung von Max, als es zum freien Training auf die 600 m lange Strecke ging. Bereits in diesen ersten 5 Minuten zeigte Max, dass er das Motorrad fahren nicht verlernt hat und er den Sturz auch gut verkraftet hat.
 
Als wir nach dem Ende der Trainingssitzung auf den Zeitenmonitor schauten, war die Überraschung perfekt. Max hatte auf seinen härtesten Meisterschaftskonkurrenten 2,6 Sekunden Vorsprung herausgefahren. Dabei handelt es sich bei Christian Schneider nicht um einen Nowbody, sondern um den deutschen Meister des Jahres 2006.
 
Da Max mit der Abstimmung seines Motorrades zufrieden war, änderten wir am Motorrad nichts. Obwohl Max' Vorsprung auf "nur noch" 1,6 Sekunden schrumpfte, hätte seine Trainingszeit ausgereicht, um in der stärksten Pocketbikeklasse (ca. 16 PS Leistung) in der 2. Startreihe zu stehen.
 
Im zweiten Training verbesserte Max seine Zeit nochmals um 0,1 Sekunden und sicherte sich damit souverän mit letztlich 1,5 Sekunden die Poleposition. - Einfach nur eine Wahnsinnszeit auf der Strecke in Max' Klasse.
 
Vor dem ersten Rennen war Max wieder wie immer - konzentriert, ruhig und den Focus nur auf eine Sache.
 
Der Start war wieder top, Max bog als Führender in die erste Kurve ein und kam mit über 2 Sekunden Vorsprung aus der ersten Runde zurück.
Am Ende waren es 18 Sekunden, die Max auf den Zweitplatzierten herausfahren konnte.
 
 
Das 2. Rennen begann erneut mit einem souveränen Start von Max. Über die 10 Rennrunden konnte er wieder einen soliden Vorsprung herausfahren. Jubelnd wurde er mit 16 Sekunden auf den Zweiten abgewunken.
 
Damit nahm Max 50 Meisterschaftspunkte aus dem Vogtland mit nach Hause und rutschte damit schon wieder auf Platz 3 der Meisterschaftswertung vor. Sein Rückstand auf den Zweiten Kai Zehntner beträgt 16 Punkte, auf den Meisterschaftsführenden Christian Schneider hat Max noch 26 Punkte Rückstand.
 
Mit diesen beiden Siegen hat Maximilian bisher 5 von 8 Rennen gewonnen. An 2 Rennen konnte er verletzungsbedingt nicht starten - mehr braucht man nicht erwähnen.
 
 
 
Das ist das Teil der Begierde.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Los gehts !!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auch kleine Motorräder kann man richtig schräg legen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
24.08.2008 - 5. Veranstaltung zur deutschen Pocketbike-Schülermeisterschaft in Hockenheim
   
Max dominiert weiter.
 
Am 24. August stand die vorletzte Meisterschaftsveranstaltung auf dem Gelände des Hockenreimringes zur deutschen Pocket-Bike-Schülermeisterschaft auf dem Programm.
 
Wir hatten sehr gute Erinnerungen an die Veranstaltung im Badischen - hier hatte Max 2006 seinen ersten Sieg gefeiert, auch im letzten Jahr sah man Max mit 2 Laufsiegen als klaren Sieger nach Hause fahren.
 
Wie seit Beginn der Meisterschaftssaison setzte Max auch in Hockenheim  bereits im freien Training die Bestmarke.
 
Im 1. Zeittraining hatte Max bereits die Bestzeit, im 2. Zeittraining baute Max seinen Vorsprung nochmals aus - mit ca. 4/10 Sekunden Vorsprung stand er letztlich auf Pole.
 
Max´s Start in das 1. Rennen war einer seiner besten in der ganzen Saison, bereits nach 5 Kurven war sein Vorsprung auf 2 Sekunden angewachsen. Er fuhr konzentriert weiter und baute seine Führung wie schon in Bernsgrün auf letztlich 18 Sekunden aus und wurde mit fast einer halben Runde Vorsprung als Sieger abgewunken. Zweiter wurde der Meisterschaftsführende Christian Schneider, sodass Max wiederum 5 Punkte vom Vorsprung "abknappern" konnte.
 
Im 2. Rennen begann Max erneut mit einem sehr guten Start und kontrollierte wieder vom ersten Meter an das Geschehen. Da er frühzeitig ein paar Gänge zurückschaltete, betrug sein Vorsprung beim Zieleinlauf im 2. Rennen "nur noch" 6,5 Sekunden. 50 Meisterschaftspunkte in Hockenheim bedeuten Platz 2 in der Gesamtwertung.
 
Wieder zeigte Max also Allen, wer eigentlich Herr im Hause ist.
 
Jetzt wird sämtliche Vorbereitung auf die Ende September in Ulm stattfindende letzte Meisterschaftsveranstaltung konzentriert. Wenngleich Max nur noch theoretische Chancen hat, seinen Meistertitel zu verteidigen, wird er noch einmal alles geben. Dabei ist er jedoch auf "Schützenhilfe" angewiesen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sieg im 1. wie auch im 2. Lauf.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
28.09.2008 – 6. Veranstaltung zur deutschen Pocketbike-
Schülermeisterschaft in Ulm – das Saisonfinale
 
Max ist erneut Deutscher Pocketbike-Schülermeister.
 
Das Wort Motorsport setzt sich aus 2 einzelnen Wörtern zusammen – Motor (die Technik) und Sport (die Person). Wie sehr man von beiden Wörtern abhängig ist, hat Max in Italien erlebt. Diesmal war die Technik der entscheidende Faktor. Aber nun der Reihe nach.
 
Wir reisten wie immer bereits am Rennvortag an und unterstützten den Veranstalter, die Strecke aufzubauen. Nach der Papier- und technischen Abnahme hatten alle Fahrer noch einmal die Möglichkeit, die Strecke in einem einstündigen freien Training kennenzulernen. Auch Max nutzte dies und fuhr gute Rundenzeiten.
An die erfolgreiche Titelverteidigung dachte zu diesem Zeitpunkt niemand, da Max nur noch theoretische Chancen besaß, seinen Meistertitel des Jahres 2007 zu bestätigen.
 
Aber es kam ganz anders – der Rennsonntag.
 
Obwohl keiner von Max den Meistertitel erwartete, hatte er am Sonntagmorgen seinen Kopf nicht frei. Dies merkten wir bereits ab der ersten freien Trainingsrunde. Zum ersten Zeittraining – Max hatte zwar den zu diesem Zeitpunkt Meisterschaftsführenden Christian Schneider zeitmäßig im Griff, dennoch war Kai Zentner fast eine halbe Sekunde schneller als Maximilian. Wir änderten also zu Max‘ letztem Zeittraining im Pocketbike nochmals die Übersetzung, was sich auch in seinen Rundenzeiten niederschlug. Er war der Einzige des Führungstrios, der sich nochmals verbessern konnte. Dennoch mit knapp 2/10 Sekunden Rückstand konnte er diesmal nicht von der Poleposition ins Rennen gehen. Nun kommt im weiteren Sinne das Wort „Motor“ ins Spiel – bei der Fahrt in die Startaufstellung zum ersten Rennen riss beim Tabellenführer, dem Nürnberger Christian Schneider, die Kette, wodurch dieser zudem noch stürzte. Max bemerkte von alldem erst in der Startaufstellung. Während Christian Schneider versuchte, durch das Abkürzen !! der Strecke schnellstmöglich zu seinem Helferteam zu gelangen, rannten diese in die Strecke um Christian zu helfen. In Hockenheim wurde Lucas Tulovic für so eine unerlaubte Hilfe disqualifiziert.
 
Letztlich war die Kette jedoch nicht nur heruntergesprungen, sondern gerissen. Eine Schnellreparatur war nicht möglich. Sein Motorrad wurde von der Strecke geschoben und im Fahrerlager repariert – nicht in der Boxengasse. Das Rennen wurde also ohne den Tabellenführer gestartet. Max gelang erneut ein souveräner Start, abschütteln konnte er den Polemann Zentner jedoch nicht. Nervenstark und unbeeindruckt fuhr Max einen weiteren Start- und Zielsieg nach Hause – das Ergebnis: Max führte auf einmal wieder die Meisterschaftswertung mit 7 Punkten vor Zentner und 9 Punkten vor Schneider an. Der Nürnberger Schneider wurde in diesem Rennen von der Rennleitung nicht gewertet.
 
Da wir keine Freunde von Rechnereien sind, lautete für Max auch im 2. Rennen die Devise „Angriff“. Erneut kam er als Bester vom Start weg, als die Ampellichter ausgingen. Wieder folgte ihm Kai Zentner wie ein Schatten, direkt am Hinterrad von Max versuchte jedoch Schneider, an ihm vorbeizugehen – ohne Erfolg. Wenn auch knapp, gewann Max auch das 2. Rennen und verteidigte mit 50 zusätzlichen Meisterschaftspunkten seinen Meistertitel erfolgreich.
 
Nun kannte die Freude keine Grenzen mehr.
 
Fazit:
 
- Max hat nie aufgegeben, um den Titel zu kämpfen, er nutzte jede ihm sich bietende Möglichkeit, Punkte zu sammeln.
- Max eine Veranstaltung auslassen musste, da er wegen einem Schlüsselbeinbruch nicht starten durfte.
- Max gewann dennoch 9 von 12 Wertungsläufen.
- Max fuhr dennoch bei 4 von 6 Veranstaltungen die schnellste Trainingszeit.
- Max seine Verletzung nicht langsamer gemacht hat – eher schneller.
- Max auch international wieder gezeigt hat, dass auch schnelle Nachwuchsfahrer aus Deutschland kommen.
- Max im Ausland auch entsprechend geachtet wird.
- Max sich riesig auf sein neues Minibike und die damit verbundene Herausforderung freut.
 
Vielen Dank für die Unterstützung – Max und das Team von KAPPLER-Motorsport
einfach nur Max ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Letzte Konzentration ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Jubel muss einfach raus.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Max gewinnt auch 2008 in Ulm.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Meister 2008 heißt wieder Maximilian Kappler !!
 

05./06.07.2008 - UEM-Pocketbike-Europameisterschaftslauf in Ottobiano (I)
 
Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in der deutschen Pocketbike-Meisterschaft für Maximilian stand das letzte Wochenende ganz im Zeichen der 1. Europameisterschafts-veranstaltung.
 
Austragungsort der ersten Veranstaltung war die South Milano Kart-Strecke, ca. 50 km südlich von Mailand.
 
Um Maximilian auf der für ihn neuen Strecke ein paar zusätzliche Trainingseinheiten zu ermöglichen, starteten wir bereits am vergangenen Mittwochnachmittag zur 900 km Fahrt über die Alpen.
 
Nach einer ausreichenden Erholungsphase am Donnerstag früh fuhr Maximilian am späten Vormittag das erste Mal auf die Strecke. Der Streckenverlauf gefiel ihm auf Anhieb und so konnte er seine Rundenzeiten kontinuierlich verbessern.
 
Am Freitag waren dann auch die direkten Konkurrenten aus Italien an der Strecke, so dass erstmals konkrete Einschätzungen von Max´s Leistungen erfolgen konnten - unser Fazit: Max ist auf Augenhöhe mit den italienischen Fahrern.
 
Der 1. offizielle Veranstaltungstag begann mit einem freien Training und anschließend zwei Qualifikationstrainings. Max konnte sich gegenüber dem freien Training nochmals steigern, letztlich war Startplatz 3 der Lohn der Leistungen bei bereits über 30 ° C im Schatten.
 
Im Rennen am Samstag gelang Max ein sehr guter Start, so dass er als Zweiter in die erste Kurve einbiegen konnte. Leider hatte das Pasini-Werksteam noch ein paar Trümpfe aus dem Ärmel gezogen. Max hatte einfach den beiden schnelleren Werksmotorrädern nichts entgegenzusetzen und musste sich mit dem 3. Platz zufriedengeben.
 
Für den Rennsonntag veränderten wir noch einmal ein paar Einstellungen am Motorrad, was sich bereits zum Warm up am Sonntagmorgen als die richtigen Entscheidungen herausstellten. Für das Rennen am Sonntagnachmittag hatte sich Maximilian noch einmal richtig viel vorgenommen.
 
Max war im Kampf um Platz 2 gerade richtig verwickelt, als ihm am Eingang zur Start- und Zielgeraden zwei kleine Bodenwellen zum Verhängnis wurden. Konnte er den Schlag der ersten Bodenwelle noch abfangen, wurde das Motorrad von der zweiten so vehement versetzt, dass Max per Highsider vom Motorrad katapultiert wurde. Zwar konnten wir das Motorrad schnell wieder richten und Maximilian das Rennen wieder aufnehmen. Auf Grund seines schweren Sturzes entschied die Rennleitung jedoch, ihn zu seiner eigenen Sicherheit aus dem Rennen zu nehmen.
 
Die absolut richtige Entscheidung, wie sich letztlich herausstellte.
Eine Untersuchung im Krankenwagen ergab, dass der Schmerz aus der Schulter von einem gebrochenen Schlüsselbein stammte. Die Erstversorgung in Italien funktionierte sehr gut, so dass wir am Sonntagabend die Heimreise antreten konnten.
 
Bereits am Montagmorgen wurde Maximilian vom leitenden Rennarzt am Sachsenring, Dr. Uwe Fischer untersucht. Fazit: Rennpause für vielleicht 2-3 Wochen. Dies würde bedeuten, dass Max auch die Deutsche Meisterschaftsveranstaltung in Ampfing auslassen muss. Er hat dies aber noch nicht abgeschrieben.
 
Er hält sich streng an die verordnete Ruhepause. Eine weitere Untersuchung am heutigen Mittwoch zeigte bereits erste Besserungen. Am Freitag wird Max nochmals mit Ultraschall untersucht, die letzte Entscheidung fällt am kommenden Mittwoch. Drücken Sie also bitte die Daumen, dass der Heilungsprozess sehr schnell geht.
 
Trotz der Verletzung von Maximilian können wir aus dem Auftritt in Italien ein sehr positives Fazit ziehen:
 
Obwohl von den Trainingsmöglichkeiten her seinen "Fahrerkollegen" aus Italien deutlich benachteiligt, schlägt sich Maximilian auch im internationalen Vergleich sehr gut. Wie in den letzten Jahren hat sich Max auch in diesem Jahr wieder Respekt verschafft.
 
Bleibt nun nur noch zu hoffen, dass der Heilungsprozess schnell geht und Max´ Hoffnung, in Ampfing wieder an den Start gehen zu können, sich erfüllen lässt.
 
Sofern jedoch der Arzt davon abrät, werden wir dies befolgen - die langfristige Gesundheit von Max geht einfach vor.
 


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